Feedback ist das, was wir von anderen Menschen über uns erfahren. Insofern eröffnet sich uns hier die Chance, zu
lernen, was unserer eigenen Wahrnehmung verborgen bleibt.
Derlei Rückmeldungen erfolgen im Alltag allerdings eher beiläufig und unspezifisch. Um die positiven
Möglichkeiten des Feedback zu nutzen, gilt es, den Prozess systematisch und zielorientiert zu gestalten.
Die Aufgaben des Feedbacks sind dabei in einem weiteren Kontext der Organisationsentwicklung zu sehen: oftmals
folgt die Kommunikation im Betrieb Umwegen, weil die direkten Wege “verbaut” sind.
Informelles Wissen in der Organisation von Arbeitsabläufen nutzbar zu machen, ist zentrales Anleigen von
Feedbackprozessen.
Grundvoraussetzung für das Feedback ist der gegenseitige Respekt füreinander. Die professionelle Moderation dient
dazu, diese Grenzen zu achten und Missverständnisse zu klären.
Feedback als Prozess so zu gestalten, dass eine persönliche Entwicklung gefördert wird, ist also Voraussetzung, für die
systematische Entwicklung kollektiver Kompetenzen.
Das Ziel ist ein mehr an Zusammenarbeit miteinander durch ein mehr an Verständnis füreinander.