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Moderne Formen der Arbeitsorganisation setzen ein erhöhtes Maß an Selbstorganisation voraus. Eine Schattenseite
dieser Arbeitsformen ist die Möglichkeit vermehrter Konflikte.
Konfliktprävention setzt da an, wo Konflikte im Arbeitsalltag bewältigt werden müssen, bevor sie zum
“Problem” geworden sind.
Für den Umgang mit Konflikten gilt, was für andere Kompetenzen gilt: man sollte sie üben, bevor man sie braucht.
- Welche Einstellung haben wir zu Konflikten?
- Wie gehen wir mit Konflikten um?
- Gibt es andere Möglichkeiten des Umgangs?
- Welches sind die für uns angemessenen Wege der Lösung von Konflikten?
Wesentlich ist dabei zu beachten, dass Lösungswege keine bloß individuelle Kompetenz sind, sondern dort gemeinsam
erarbeitet werden müssen, wo sie angewendet werden sollen.
Konfliktprävention bedeutet also, Schritt für Schritt zu lernen, dass Konflikte auch Lösungspotentiale
beinhalten, die die Zusammenarbeit und Arbeitsorganisation insgesamt weiter entwickeln können.
So sind Konflikte gewissermaßen das Salz in der Suppe: im Übermaß ungenießbar, aber eigentlich lebensnotwendig.
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